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Finale des Pitching Contests am Heilbronner Bildungscampus

© Yury Zap / stock.adobe.com

Die Energie in den Räumen der Campus Founders auf dem Heilbronner Bildungscampus ist am Abend des großen Finals deutlich zu spüren, als mehr als 100 Menschen gespannt darauf warten, welche Ergebnisse die Projektteams nach 14 Wochen harter Arbeit beim Pitching-Contest präsentieren werden. Aufgeregte Studierende bereiten sich vor, sortieren ihre Präsentationskarten und üben ihre Texte.

Der Pitching Contest, der in zwei Runden mit jeweils drei Teams stattfindet, beginnt schließlich. Jedes Team hat fünf Minuten Zeit, um das Publikum, die Jury und die Unternehmensvertreter von sich zu begeistern. Sindi Teqja, eine Studentin am TUM Campus Heilbronn, erzählt, dass sie und ihr Team, „Revolution“ genannt, nervös waren und bis kurz vor ihrem Pitch geübt haben. Doch als sie auf der Bühne standen, war die Nervosität wie weggeblasen. Ihr Projekt wurde von Porsche in Auftrag gegeben, und das Team besteht aus drei Studierenden der TUM und einer Vertreterin der Hochschule Heilbronn, Lissie Wiest.

Obwohl ursprünglich 16 Teams in 4 Business Challenges gestartet waren, die von Porsche, ebm-papst, der Dieter Schwarz Stiftung und i2M gestellt wurden, hatten sich im Halbfinale nur vier Teams direkt qualifiziert, eines pro Sponsor, sowie zwei Wildcards, die von den Campus Founders ausgewählt wurden.

Der Jurypreis ging an das Team „Bridge“, das die Vielfalt der Bildungseinrichtungen auf dem Bildungscampus und darüber hinaus repräsentiert. Das Team hatte für die Dieter Schwarz Stiftung ein Konzept entwickelt, wie die Mitglieder des Ökosystems Brücken zueinander bauen können. Sie haben einen App-Prototyp entwickelt, der die Vernetzung für die Nutzer einfach macht und die Jury überzeugte.

Julia Väth, Pressesprecherin der Dieter Schwarz Stiftung, und Daniel Gottschald, Geschäftsführer der TUM Campus Heilbronn gGmbH, sind von den Ergebnissen und dem Engagement der Studierenden begeistert und betonen, dass sie einen enormen Entwicklungssprung gemacht haben.

Die Teilnahme an der Corporate Campus Challenge kann den Weg für zukünftige Erfolge ebnen, wie die TUM-Absolventen Samuel Keitel, Tim Findeiss und Stael Wilfried Tchinda Kuete zeigen. Ihr Start-up „Senior Consultant“ möchte Arbeitnehmern über 60 Jahren ermöglichen, für den Arbeitsmarkt attraktiv zu bleiben. Die drei teilen ihre Erfahrungen und erzählen von ihrer Reise nach Silicon Valley, wo sie an einem der bekanntesten Accelerator-Programme teilnahmen. Ihr Rat für neue Herausforderer: „Beginnen Sie so früh wie möglich mit Vertrieb. Eine gute Idee allein reicht nicht für ein erfolgreiches Business.“

Der Abend endet mit der Vergabe von drei weiteren Preisen, darunter der Publikumspreis, der an „Fantastic“ für ihren kreativen Auftritt vergeben wird. Alle Preisträger und Teilnehmer feiern gemeinsam bei einer großen Party und stoßen auf den Erfolg an. Es wird deutlich, dass es hier keine Verlierer gibt, und die Zukunft wird zeigen, welche Projekte weiterverfolgt werden. Dieses Event könnte der Startschuss für das nächste erfolgreiche Start-up sein.

Basierend auf einer Pressemitteilung von TUM Campus Heilbronn gGmbH vom 29.01.2024

Verfasst von Laura

Lernassistenten fürs Fernstudium

Projektarbeit an der Hochschule Kaiserslautern