Open Space: Engagement im Netz und vor Ort

Leipzig, Bundeszentrale für politische Bildung

Analoges und digitales zivilgesellschaftliches Engagement – wie beides im Kontext Vielfalts- und Einwanderungsgesellschaft zusammenbringen? Die Werkstatt der bpb bietet kostenlose Trainings zu Wissenstransfer, digitalem Projektmanagement und mehr für Multiplikator*innen in der Bildungsarbeit sowie Raum zum Diskutieren und Vernetzen. Anmeldeschluss: 31. Mai 2018.

Grafik © Thilo Schmülgen / opentransfer.de / CC BY-NC-ND 4.0
Grafik © Thilo Schmülgen / opentransfer.de / CC BY-NC-ND 4.0

Worum geht’s?

Warum sind IT-Kurse für Geflüchtete wichtig, wie kann das Engagement in einer Stadt per App sichtbar gemacht werden und wie nutzt ein migrantisches Magazin den eigenen Social-Media-Auftritt? Viele zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte arbeiten an der Schnittstelle von digitalen und analogen Strukturen. Die Veranstaltung blickt hinter die Kulissen und möchte herausfinden, wann eine solche strukturelle und methodische Verzahnung von online und offline sinnvoll ist, was die oft getrennten Bereiche „analog“ und „digital“ voneinander lernen können und vor allem, welches Know-how dafür nötig ist. Deswegen bietet die Werkstatt der bpb bei dieser Veranstaltung kostenlose bedarfsorientierte Tranings an und öffnet den Raum für alle Teilnehmenden, Ihr Wissen aus der Projektarbeit weiterzugeben – sei es etwa zu Online-Crowdfunding oder agilem Projektmanagement.

Was passiert dort?

Zwei Jahre nach dem „Open Space: Digitale Bildung und Geflüchtete“ knüpfen die Veranstalter*innen an das Thema Vielfaltsgesellschaft an und betrachten diesmal bürgerschaftliches Engagement in Bildungsprojekten von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Der besondere Fokus liegt auf der Verschränkung digitaler und analoger Initiativen, Methoden und Techniken: Wie finden diese beiden oft noch getrennt agierenden Bereiche zueinander? Wie und an welchen Orten können sie voneinander lernen? Wie können sich die Vorteile von Präsenzaktionen und digitalen Elementen ergänzen?

Auf werkstatt.bpb.de werden vorab sechs Projekte vorgestellt, deren zivilgesellschaftliche Arbeit an der Schnittstelle von digitalen und analogen Strukturen ansetzt. Vertreter*innen aus den vorgestellten Projekten werden zu einer Fishbowl-Diskussion (alle Teilnehmenden können mitdiskutieren) vor Ort eingeladen. So werden gute Beispiele und Möglichkeiten für integrierte, also digital-analoge Bildungsprojekte im Kontext Einwanderungs- und Vielfaltsgesellschaft sicht- und diskutierbar.

Die Besonderheit: Sie können selbst Ihr Wissen aus der Projektarbeit weitergeben! Sie wissen, wie das perfekte Crowdfunding-Video aussehen muss? Hier ist der Raum, Ihr Know-how zu teilen! Sei es als kleiner Workshop oder als Diskussionsrunde. Parallel gibt es kostenlose Trainings, in denen Sie sich Fähigkeiten für die integrierte Projektarbeit aneignen können, etwa zu digitalem Projektmanagement, Projekt- und Wissenstransfer oder digitaler Barrierefreiheit.

Die Anmeldung erfolgt über das Online-Formular auf der Website der bpb. Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung sowie dem Programm gibt es auf der Website von Open Space 2018.

Kontakt

Birgit Frost
KOOPERATIVE BERLIN
Tel.: (030) 2325 746 - 14
E-Mail: info@werkstatt.bpb.de
Web: www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt | www.facebook.com/werkstatt |www.twitter.com/werkstatt_bpb

Quelle: www.bpb.de/openspace2018 (09.05.2018)